(Bucha) Ein folgenschwerer Moment der Unachtsamkeit führte am Freitagvormittag zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 4. Kurz hinter der Anschlussstelle Bucha in Fahrtrichtung Dresden verwandelte sich die Heimreise einer Familie innerhalb weniger Augenblicke in ein Trümmerfeld.
Eine Schneise der Verwüstung
Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei war womöglich Sekundenschlaf die Ursache für das Unglück. Der Fahrer eines Mercedes-Benz verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Was folgte, war eine rund 220 Meter lange Irrfahrt abseits der Piste. Der Wagen durchfuhr zunächst den Straßengraben und pflügte die Böschung entlang.
Dabei prallte das Fahrzeug gegen eine Baumgruppe und entwurzelte diese durch die enorme Wucht des Aufpralls. Doch die Fahrt war hier noch nicht zu Ende: Gut 75 Meter nach der ersten Kollision rammte der Mercedes einen Wegweiser und schleuderte weitere 40 Meter über das Gelände, bis er schließlich am massiven Betonfuß einer Verkehrsleitbrücke zum Stehen kam.
Familie ins Klinikum Jena verbracht
Für die Insassen endete die Rückreise aus den Ferien unter Schock. Die Familienmitglieder wurden nach der Erstversorgung vor Ort mit Rettungswagen in das Universitätsklinikum Jena eingeliefert. Über die Schwere der Verletzungen lagen unmittelbar nach dem Unfall noch keine detaillierten Informationen vor.
Totalschaden und Verkehrsbehinderungen
Am Mercedes entstand durch die mehrfachen Kollisionen Totalschaden; das Wrack musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Auch die Schäden an der Bankette, der Beschilderung und dem Bewuchs sind erheblich.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten wurde der Verkehr zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Dennoch kam es im Bereich zwischen Magdala und Bucha zu zeitweiligen Rückstaus.












