(Magdala) Ein folgenschwerer Verkehrsunfall sorgte am Donnerstagmittag für eine zeitweilige Vollsperrung auf der Bundesautobahn 4. In Höhe der Anschlussstelle Magdala kollidierte ein BMW Alpina D4S in Fahrtrichtung Frankfurt am Main mit einem Lastwagen, wobei erheblicher Sachschaden entstand.
Kollision mit hoher Geschwindigkeit
Nach aktuellen Erkenntnissen war der Fahrer des BMW Alpina mit hoher Geschwindigkeit unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam das Fahrzeug nach rechts ab von seiner Fahrspur ab und prallte mit großer Wucht seitlich gegen einen vorausfahrenden Lastwagen.
Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass der BMW nach der Kollision über zwei Fahrstreifen schleuderte und schließlich auf der linken Spur zum Stehen kam. Der Lkw wurde bei dem Zusammenstoß schwer beschädigt: Die Vorderachse und die Auspuffanlage wurden stark in Mitleidenschaft gezogen, zudem platzte ein Reifen.
Hoher Sachschaden an exklusivem Fahrzeug
Besonders bitter für Autoliebhaber: Bei dem Unfallwagen handelt es sich um einen BMW aus der exklusiven Serie des Herstellers Alpina. Die rechte Fahrzeugseite wurde bei dem Aufprall stark beschädigt. Erste Schätzungen beziffern den entstandenen Gesamtsachschaden auf einen hohen fünfstelligen Betrag.
Vollsperrung und Rückstau bis Bucha
Glücklicherweise gab es keine Schwerverletzten. Ein angeforderter Rettungswagen traf zwar kurz nach dem Ereignis an der Unfallstelle ein, konnte jedoch nach der medizinischen Sichtung der Beteiligten ohne Patienten wieder abrücken.
Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A4 in Richtung Frankfurt für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden. Es bildete sich rasch ein Rückstau, der bis zur Anschlussstelle Bucha zurückreichte. Beide Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Gegen 13:00 Uhr konnten zwei Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden.













