Die teils kräftigen Sturmböen, die zu Beginn des neuen Jahres über das südliche Weimarer Land zogen, führten am ersten Abend des Jahres zu einer Reihe von Feuerwehreinsätzen. Mehrere Bäume und Äste blockierten Straßen und sorgten für Verkehrsbehinderungen.

Gegen 17:40 Uhr wurden die Feuerwehren aus Kranichfeld und Rittersdorf alarmiert, nachdem mehrere Bäume und größere Äste die Ortsverbindungsstraße K310 blockieren sollten. Nachdem die beiden Wehren die Strecke abgefahren waren, konnten sie jedoch nichts feststellen.

Ein anspruchsvollerer Einsatz erwartete die Freiwillige Feuerwehr Blankenhain im Bereich der Kläranlage an der Landstraße 1060, in der Nähe des Abzweigs nach Krakendorf. Eine hohe Eiche war den Sturmböen zum Opfer gefallen und hing schräg über der Fahrbahn, wobei sie in der Baumkrone einer weiteren Eiche stecken blieb. Obwohl der umgestürzte Baum zügig beräumt werden konnte, blieb eine Gefahr bestehen: Große Äste, die in der Krone des zweiten Baumes hingen, drohten auf die Straße zu stürzen.

Die schwierige Lage stellte die Feuerwehr vor eine Herausforderung, da der Einsatz der Drehleiter aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht möglich war. Daher wurde beschlossen, den Baum zu fällen, um die drohende Gefahr zu beseitigen. Für eine optimale Ausleuchtung der Einsatzstelle wurden die Kameraden der Feuerwehr Thangelstedt zur Unterstützung angefordert, die mit zusätzlicher Technik zur Stelle waren.

Die Aufräumarbeiten an der Landstraße 1060 dauerten etwa anderthalb Stunden, ehe die Strecke gegen 20:30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte. In der Zwischenzeit war die Straße aufgrund der Arbeiten gesperrt.

Parallel zu diesem Einsatz musste auch die Freiwillige Feuerwehr Tonndorf ausrücken. Im Waldgebiet zwischen den Bad Berkaer Ortsteil München und Tonndorf war ein toter, massiver Baum umgestürzt und blockierte die Fahrbahn. Auch dieser Einsatz konnte zügig abgeschlossen werden, sodass die Straße wenig später wieder befahrbar war.