(Blankenhain) Am vergangenen Freitag, dem 3. Juli, herrschte auf dem Gelände des Jugendclubs in der Großen Nonnengasse reges Treiben. Jugendclub-Leiter Mario Hesse hatte zwischen 14:00 und 18:00 Uhr zum großen Sommerfest eingeladen – und die Besucher erwartete eine abwechslungsreiche und liebevoll gestaltete Programmvielfalt.

Eine kulinarische Brücke zwischen den Generationen

Für das leibliche Wohl der Gäste war bestens gesorgt. Neben klassischer Bratwurst vom Rost und kühlen Getränken gab es ein reichhaltiges Angebot selbstgebackenem Kuchen und Kaffee. Das Besondere daran war, dass die Leckereien von den Seniorinnen und Senioren der Region gebacken wurden. Diese Gruppe trifft sich mittlerweile wöchentlich immer dienstags im Jugendclub und schuf mit ihrem Backeinsatz eine wunderbare, generationsübergreifende Verbindung zu den jüngeren Festgästen. Wer es noch etwas süßer mochte, kam zudem an einem kleinen Waffelstand auf seine Kosten.

Spannende Einblicke auf der „Blaulichtmeile“

Ein absoluter Publikumsmagnet des Nachmittags war die kleine, aber feine „Blaulichtmeile“, auf der sich verschiedene Rettungs- und Sicherheitsorganisationen präsentierten. So demonstrierten die Retter der Rettungswache Blankenhain an speziellen Übungs-Dummies eindrucksvoll und praxisnah, wie eine lebensrettende Reanimation durchgeführt wird. Gleichzeitig gaben die Ehrenamtlichen des Malteser Hilfsdienstes interessante Einblicke in die Arbeit ihrer in Blankenhain stationierten Schnelleinsatzgruppe (SEG).

Auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Blankenhain waren mit ihrem Einsatzleitwagen (ELW) vor Ort, um die Werbetrommel für die Jugendfeuerwehr zu rühren. Im Gepäck hatten sie zwei Spiele, die für große Begeisterung sorgten: Beim „Leitergolf“ mussten miteinander verbundene Golfbälle treffsicher um Leitersprossen gewickelt werden, während die Kinder beim Dosenschießen per Wasserstrahl aus einer Kübelspritze ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen durften.

Kreativität, Infostände und starkes Teamwork

Auch abseits der Rettungsfahrzeuge gab es viel zu entdecken. Der Zoll war mit einem Informationsstand vertreten, hielt Bastelbögen bereit und verteilte nützliche Schulutensilien wie Geodreiecke an die jüngeren Besucher. Ebenso stand der Seniorenbeirat des Weimarer Landes für Gespräche zur Verfügung. Für eine besonders kreative Station sorgte der stellvertretende Kreisbrandinspektor Pascal Dausel, der zusammen mit einer Kollegin das Bemalen von textilen Wurfscheiben anbot. Die bunt gestalteten Unikate konnten im Anschluss direkt auf dem Gelände des Jugendclubs ausprobiert werden.

Dass eine so vielseitige Veranstaltung reibungslos auf die Beine gestellt werden konnte, ist dem engagierten Organisationsteam zu verdanken. Ein ganz besonderer Dank gilt hierbei Mandy Petri vom „Projekt Aleks“. Petri, die zusätzlich in der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) aktiv ist, brachte viel Herzblut in die Vorbereitung ein und war maßgeblich an der Mitorganisation des rundum gelungenen Festes beteiligt. Dabei unterstrich sie, dass es keiner große Überredungskunst bedurfte, um alle Beteiligten in Boot zu holen.

Tanz und Gemütlichkeit zum Ausklang

Bei angenehmen Temperaturen von knapp über 20 °C, einem Wechsel aus Sonne und Wolken sowie einer leichten Brise, boten zahlreiche Sitzgelegenheiten viel Raum für gute Gespräche. Ein Highlight setzte die Kindertanzgruppe. Mit ihren verschiedenen Vorführungen begeisterten die jungen Tänzerinnen das Publikum und ernteten dafür lautstarken Applaus.

Gegen 18:00 Uhr neigte sich der schöne Nachmittag dem Ende zu. Dank vieler fleißiger Hände beim gemeinsamen Abbau war das Gelände schnell wieder aufgeräumt – zurück bleibt die Erinnerung an ein rundum gelungenes Fest der Begegnung.