(Blankenhain) Gegen 6:45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Blankenhain zu einer Nottüröffnung in die Marktstraße gerufen. Die Alarmierung erfolgte jedoch nicht – wie zunächst angenommen – durch Nachbarn, sondern durch eine Pflegekraft, die im Rahmen ihrer täglichen Tour den alleinstehenden Bewohner besuchen wollte.

Als auf ihr Klingeln die Tür nicht geöffnet wurde, erkannte die Mitarbeiterin des Pflegedienstes sofort den Ernst der Lage und setzte den Notruf ab. Sie bewies während der gesamten Situation Ausdauer und blieb gut eine Stunde vor Ort, bis der Patient schließlich durch den Rettungswagen abtransportiert werden konnte. Ohne ihr energetisches Bemühen um eine Kontaktaufnahme wäre die Notsituation vermutlich erst deutlich später bemerkt worden.

Feuerwehr öffnet Wohnungstür

Um dem Rettungsdienst unmittelbaren Zugang zu dem Mann zu ermöglichen, wurde die Wohnungstür durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet. Der Bewohner, der sich in einer Notlage befand, konnte im Anschluss medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in die Klinik nach Blankenhain gebracht werden.

Einsatzende und Verkehrsbehinderungen

Die Feuerwehr kümmerte sich nach der Rettung um die Wiederverschließung der Wohnung und übergab die Einsatzstelle an die Polizei. Der Einsatz war gegen 9:00 Uhr beendet.

Während der Rettungsarbeiten kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu leichten Behinderungen. Da der Rettungswagen eine Fahrspur der Marktstraße beanspruchte, kam es zeitweise zu Rückstaus.

Korrekturhinweis: Dieser Artikel wurde aufgrund neuer Informationen zum Einsatzhergang aktualisiert. In einer früheren Version hieß es, dass Anwohner Hilferufe gehört und die Feuerwehr alarmiert hätten. Korrekt ist, dass die zuständige Pflegekraft den Notfall bemerkte, da ihr die Tür nicht geöffnet wurde, und daraufhin die Rettungskräfte verständigte.