(Kranichfeld) Wenn sich das Gelände des Feuerwehrgerätehauses in eine bunte Meile aus Antiquitäten, Kinderspielzeug und Raritäten verwandelt, dann ist Flohmarkt-Zeit in Kranichfeld. Am vergangenen Wochenende feierte der erste große Feuerwehr-Trödelmarkt der „Zwei-Burgen-Stadt“ seine gelungene Premiere. Was als kleine Idee für einen privaten Hofflohmarkt begann, entwickelte sich zu einem regionalen Anziehungspunkt.
Von der Straße auf den Feuerwehrhof
Die Initialzündung für das Event kam von einem engagierten Organisationsteam: Steffi Nürnberg, Franziska Bertels und Isabell Heyer hatten ursprünglich die Vision, einen klassischen Hof- oder Straßenflohmarkt in Kranichfeld zu etablieren. Auf der Suche nach einem geeigneten zentralen Ort – zunächst stand der Sportplatz zur Debatte – entstand durch die Vermittlung von Andreas Nauber (Mitglied der Einsatzabteilung der Feuerwehr) die Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Kranichfeld. Eine Entscheidung, die sich als goldrichtig erwies: Das Gelände bot ideale Bedingungen für Händler und Besucher gleichermaßen.
Synergieeffekte und beste Stimmung
Das Timing hätte kaum besser sein können. Parallel zum Gartenmarkt auf der Niederburg zog es zahlreiche Besucher in die Stadt, die den Weg zum Gerätehaus fanden. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Zulauf. Schon in der ersten Stunde wurde an vielen Ständen etwas verkauft“, resümierte Andreas Nauber im Gespräch. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen herrschte eine ausgelassene Atmosphäre.
Feuerwehr-Technik zum Anfassen
Die Feuerwehr Kranichfeld nutzte die Gelegenheit nicht nur als Gastgeber, sondern präsentierte sich aktiv der Öffentlichkeit. Während sich die Erwachsenen durch das Angebot stöberten, konnten die jüngsten Besucher an der Kübelspritze spielerisch den Umgang mit Wasser üben oder das beeindruckende Katastrophenschutz-Fahrzeug des Landkreises aus nächster Nähe bestaunen.
„Wir wollten nicht nur einen Platz bieten, sondern auch ein wenig Werbung für das Ehrenamt machen“, so Nauber. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Mit selbstgebackenem Kuchen, Kaffee, Wiener Würstchen und kühlen Getränken ließen es sich die Gäste gutgehen.
Wiederholung mehr als wahrscheinlich
Nach dem Erfolg dieser ersten Auflage blicken die Veranstalterinnen und die Feuerwehr bereits in die Zukunft. „Es sieht fast so aus, als ob wir das noch einmal machen müssen“, freut sich Andreas Nauber.




