(Wittersroda) Nach mehreren Jahren Stillstand kehrt für kurze Zeit wieder Leben in das traditionsreiche Wirtshaus in Wittersroda zurück: Am Donnerstag, dem 14. Mai (Männertag), öffnet die Gaststätte erstmals seit der Corona-Pandemie ihre Türen – zunächst im Rahmen einer einmaligen Aktion.
Die Gaststätte befindet sich seit 1904 im Besitz der Familie Axt und war über Generationen hinweg ein fester Bestandteil des dörflichen Lebens sowie ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer im Reinstädter Grund. Mit der pandemiebedingten Schließung endete diese Tradition vorerst und die Gasträume blieben zuletzt ungenutzt.

Nun wagen Claudia Adler (geb. Axt) und ihr Bruder Heiko Axt einen vorsichtigen Neustart. „Es ist erst einmal ein Versuch für diesen einen Tag“, erklären sie. Bei positiver Resonanz könne man sich weitere Öffnungstage vorstellen – möglicherweise bereits im Herbst.
Da es sich um eine einmalige Veranstaltung handelt, hielt sich der bürokratische Aufwand in Grenzen und die unkomplizierte Abstimmung mit dem Ordnungsamt Blankenhain machte das Vorhaben umsetzbar.

Kulinarisch setzen die Geschwister bewusst auf klassische Angebote: Neben frisch gezapftem Fassbier und Radler werden Thüringer Bratwürste und Brätel vom Rost sowie hausgemachter Kuchen angeboten. Letzterer hat im Hause Axt eine lange Tradition.
Wie es mit der Gaststätte weitergeht, bleibt offen: „Wir probieren es einfach aus und freuen uns für den Moment auf einen schönen gemeinsamen Tag mit Gästen aus der Umgebung und anderswo“, so Heiko Axt.