(Rottdorf) Auf der Landesstraße 1060 zwischen Keßlar und Rottdorf ist es am Dienstagvormittag zu einem folgenschweren Verkehrsunfall mit einem Sattelzug gekommen. Der mit Betonelementen für den Windpark bei Kleinlohma beladene Lkw drohte nach einem missglückten Wendeversuch umzukippen und musste nach stundenlangem Einsatz geborgen werden.
Gegen 11:15 Uhr versuchte der Fahrer des Sattelzugs, etwa 250 Meter vor der Ortslage Rottdorf auf einem Feldweg zu wenden. Dem Untergrund wurde das Gewicht des Fahrzeugs zum Verhängnis: Der Lkw trug zwei Betonelemente für den nahegelegenen Windpark, die jeweils rund 15 bis 20 Tonnen auf die Waage brachten. Unter der gewaltigen Last gab das Erdreich nach, das Fahrzeug sackte im Bereich der Bankette ein und drohte zu kippen. Dabei wurden sowohl die Bankette als auch die Asphaltdecke der Landesstraße beschädigt.
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Blankenhain wurde gegen 16:00 Uhr alarmiert. Doch die Kameraden mussten hilflos bleiben: Das Gesamtgewicht des Sattelzugs mit seiner tonnenschweren Fracht überstieg schlicht die Kapazitäten der verfügbaren Feuerwehrtechnik. Eine Sicherung des instabilen Fahrzeugs war auf diesem Weg nicht möglich.
So stand der Lkw den gesamten Nachmittag in der Feldwegeinfahrt fest, bis gegen 18:00 Uhr ein spezialisiertes Bergungsunternehmen aus Hohenmölsen am Einsatzort eintraf. Die eigentliche Bergung erstreckte sich dann bis in die späten Abendstunden. Angaben zur Schadenshöhe an Fahrzeug und Straße lagen zunächst noch nicht vor.
Zurück blieb eine beschädigte Bankette und eine ramponierte Asphaltdecke, die nun repariert werden müssen.






