Am Mittwochmorgen gegen 7.00 Uhr ist es auf der Autobahn 4 zwischen Jena und Weimar zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Lastwagen krachte nahe der Anschlussstelle Bucha in ein Pannen-LKW. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt, und die Fahrbahn in Fahrtrichtung Frankfurt am Main bleibt für mehrere Stunden vollgesperrt.

Gegen 7:00 Uhr morgens wurden die Feuerwehr und die Autobahnpolizei-Inspektion Thüringen alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Lkw einer Spedition aus Brandenburg auf einen anderen Lastwagen aufgefahren, der wegen einer Panne auf der Fahrbahn stehengeblieben war. Die Wucht des Aufpralls war so gewaltig, dass das Führerhaus des auffahrenden Lkw komplett abgerissen wurde. Der Fahrer zog sich bei dem Zusammenstoß schwerste Verletzungen zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Auch ein Rettungshubschrauber war auf der Autobahn gelandet.

Wie die Autobahnpolizei mitteilte, wird die Vollsperrung voraussichtlich noch über mehrere Stunden bestehen bleiben. Der Abschleppdienst muss sich vor Ort erst einen Überblick verschaffen, ehe das genaue Ausmaß der Bergungsarbeiten und die Dauer der Fahrbahnreinigung abgeschätzt werden können. Als Vorsichtsmaßnahme wurde auch der Jagdbergtunnel in Fahrtrichtung Frankfurt geschlossen. Die Folge ist ein massiver Verkehrsstillstand: Der Stau reicht mittlerweile weit über den Lobdeburgtunnel hinaus bis in die Autobahnbaustelle zwischen Stadtroda und Jena-Zentrum. Die letzte freie Ausfahrt vor dem Staugebiet ist derzeit Stadtroda.